Terrorismus

Terror als Kommunkationsstrategie

„Terroristen nutzen ihre Anschläge als eine Art Kommunikationsstrategie, um Angst und Schrecken zu verbreiten, den ‚Feind‘ bzw. Gegner zu demotivieren und zu verunsichern“  sagt der Friedens- und Konfliktforscher Dr. Sascha Werthes.

 

Nizza in Bayern

Die Terrorwelle in Frankreich scheint auch Deutschland einzuholen. Der Vorfall in einem Regionalzug von Treuchtlingen nach Würzburg ähnelt der Tat in Nizza. Ein 17 jähriger Asylbewerber aus Afghanistan attackierte 20 bis 30 Reisende in diesem Zug mit einer  Axt und  einem Messer. Vier Fahrgäste hätten versucht die Übrigen zu schützen und wurden dabei schwer verletzt. Durch die Notbremse sei der Zug bei  Würzburg Heidingsfeld  gestoppt worden und Spezialeinsatzkräfte hätten dann den Angreifer durch Schüsse abgewehrt, wobei der Angreifer getötet worden sei. Der Angreifer  habe „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen. Wie in einem Schlachthof“ habe es in dem Zug ausgesehen, berichtet ein Augenzeuge.

Der 17 jährige Asylbewerber aus Ochsenfurt, der ohne Eltern nach Deutschland geflüchtet sei, lebte zuletzt bei einer Pflegefamilie. Innenminister  Herrmann schloss nicht aus, dass es sich bei diesem Täter um einen „Trittbrettfahrer“ bzw. Nachahmer der Nizza Tat handeln könnte. „

Auch in Deutschland ist nun verstärkt mit Anschlägen in öffentlichen Verkehrsmitteln zu rechnen.

 

JM